Wie werden wir so, wie wir sind?

Unsere gesamten Erfahrungen aus der Kindheit und Jugend lassen uns zu dem werden, wie und was wir heute sind. Stressige Erfahrungen, schon begonnen im Mutterleib, kleine und große Verletzungen, Frustrationen, Beleidigungen in der Kindheit, die uns formen, die das individuelle Selbst- und Weltbild prägen. So können bestimmte Sätze, wie z.B. “aus dir wird nie etwas”, oder “kannst du mal was richtig machen?”, das Selbstbewusstsein massiv schädigen. Im späteren Leben müssen uns diese kleinen und großen Verletzungen gar nicht unbedingt mehr bewusst sein und doch sind sie präsent und bestimmen unser Leben.

Ab dem 3 Schwangerschaftsmonat sind frühkindliche Erfahrungen, in Form von Reizen gespeichert, und werden so Teil des Unbewussten, welches uns täglich lenkt. Diese frühkindlichen Erfahrungen bilden die Basis für unser Fühlen und Handeln und leider auch für die individuellen Probleme. So kann, z. B. eine komplizierte Geburt mit Kaiserschnitt, eine spätere Angst “in die Welt zu gehen” entwickeln. Ein Beispiel hierfür wäre, Angst davor etwas Neues auszuprobieren, ohne zu wissen, warum das so ist (Ein Geburtstrauma ist nicht selten ein Grund für spätere Probleme). Dieses „nicht wissen“ hat eine sehr starke Auswirkung auf unser Leben. Angststörungen z.B., entstehen häufig im Alter von 0-3 Jahren und sind ein Hilfeschrei des Unterbewusstseins. Oftmals sendet dieses vor der Angststörung, körperliche Symptome aus. Werden sie nicht beachtet, können stärkere Signale, wie z. B eine Panik oder Angststörung, ein Burnout oder eine Depression die Folge sein. Ich erlebe es in den Hypnosetherapie Sitzungen immer wieder – werden die Trigger und die unbewussten agierenden Anteile ans Licht geholt – löst sich das Problem – wie wunderbar! Das Zauberwort heißt Regression. Wenn Sie bereit sind, etwas verändern zu wollen, ich unterstütze Sie gern. Veränderung kann passieren, wenn Sie bereit sind, die alten Muster aufzugeben und neue zu erlernen.