Übersicht: Ängste und Phobien

Etwa 2-4% der Bevölkerung leiden in ihrem Leben phasenweise unter einer Angststörung. Diese tritt oft ab dem 30 Lebensjahr auf. Angst gehört zu den menschlichen Grunderfahrungen, die dazu dient, vor Bedrohung zu schützen; sie erfasst den gesamten Menschen, das heißt: die Symptome wie Herzklopfen, Atembeschwerden, Übelkeit, Schwitzen, Schwindel, das Gefühl der Ohnmacht und der Bedrohung sind psychisch und körperlich zu spüren.

Angststörungen:

  • dazu gehören Phobien (Angst vor Spinnen, Mäusen, Vögeln, vor großen
    Plätzen, vor geschlossenen Räumen, Angst das Haus zu verlassen)
  • Panikstörung (anfallsweise auftretende Angst, ohne erkennbaren Grund, oft
    massive Angstzustände von kurzer Dauer)
  • Generalisierte Angst (Angstneurose, anhaltende Angst, ohne Auslöser-Angst, es könnte etwas passieren)

    Viele verschiedene Ängste/Phobien bestimmen das Leben einiger Menschen, ich habe die gängigsten alphabetisch für Sie aufgelistet.

  • Achluophobie – Angst vor Dunkelheit , Acousticophobie – Angst vor Lärm und lauten Geräuschen, Acrophobie – Höhenangst, Agliophobie – Angst vor Schmerzen, Androphobie – Angst vor Männern, Anginophobie – Angst vor dem Würgen, Enge, Anthropophobie – Angst vor Menschen und der Gesellschaft, Arachnaphobie – Angst vor Spinnen, Asthenophobie – Angst vor Ohnmacht, Aviophobie – Angst vor dem Fliegen .
  • Bacillophobie – Angst vor Mikroben, Basophobie – Angst nicht gehen zu können,
  • Cancerophobie – Angst vor Krebs, Catoptrophobie – Angst vor Spiegeln, Ceraunophobie – Angst vor Gewitte, Cleisiophobie – Angst vor geschlossenen Räumen, Cleithrophobie -Angst eingesperrt zu sein .
  • Dentophobie – Angst vor dem Zahnarzt, Dermatophobie – Angst vor Hautkrankheiten, Didaskaleinophobie – Schulangst,
  • Emetophobie – Angst sich übergeben zu müssen, Enetophobie – Angst vor Nadeln, Erythrophobie – Angst vor dem Erröten,
  • Febriphobie – Angst vor Fieber, Frigophobie – Angst vor Erkältung
  • Gephydrophobie – Angst Brücken zu überqueren, Glossophobie – Angst vor Menschen zu sprechen,
  • Hydrargyophobie – Angst vor Medikamenten, Hypegiaphobie – Angst vor Verantwortung,
  • Iatrophobie – Angst vor dem Arztbesuch, Insectophobie – Angst vor Insekten,
  • Katagelophobie – Angst lächerlich gemacht zu werden, Klaustrophobie – Angst vor oder in engen Räumen,
  • Lalophobie – Angst zu sprechen, Lygophobie – Angst vor Dunkelheit,
  • Murophobie – Angst vor Mäusen, Mysophobie – Angst vor Schmutz, vor Ansteckung,
  • Nyktophobie – Angst vor Dunkelheit, Nosocomephobie – Angst vor Krankenhäusern,
  • Oralophobie – Angst vor dem Zahnarzt, vor Zahnbehandlungen, Ornitophobie – Angst vor Vögeln,
  • Pagophobie – Angst vor Eis und Frost, Pantophobie – Angst vor Allem, Phobophobie – Angst vor der Angst,
  • Radiophobie – Angst vor Röntgenstrahlen,
  • Soziale Phobie – Angst in sozialen Situationen negativ bewertet zu werden, Soziophobie – Angst vor der Gesellschaft und oder vor Menschen im Allgemeinen,
  • Thanathophobie – Angst vor dem Sterben, vor dem Tod, Tomophobie – Angst vor chirurgischen Eingriffen, Topophobie – Angst vor bestimmten Orten und Situationen, Traumatophobie – Angst vor Verletzung, vor Krieg, Trypanophobie – Angst vor Injektionen,
  • Vaccinophobie – Angst vor Impfungencaphobie,
  • Wiccaphobie – Angst vor Hexen,
  • Xenophobie – Angst vor Fremden,
  • Zoophobie – Angst vor Tieren,

    Oftmals liegt der Auslöser für eine Phobie oder Angststörung weit zurück und kann nicht mehr bewusst aus der Erinnerung abgerufen werden. Diese Verdrängung gleicht einem natürlichen Schutzmechanismus, welcher vom Unterbewusstsein ausgelöst wird – und genau dort setzt die Hypnose-Therapie an. So können verdrängt Erlebnisse verarbeitet und neu bewertet werden.
    Die Hypnose-Therapie kann Ihnen helfen, Ihre Ängste zu durchbrechen, die Begleiterscheinungen zu lösen, den Leidensdruck zu eleminieren – für ein angstfreies Leben.