Träume

In meiner Hypnose Praxis schildern mir meine Klienten oft ihre Träume. Aus diesem Grund habe ich recherchiert und das Wichtigste für Sie zum Lesen zusammengetragen.

Träume

Leonardo da Vinci fragte sich einst “warum sieht das Auge im Traum klarer als die Vorstellung wachend?” Nun handelte sich es bei Leonardo um ein Genie, dem man zweifellos eine ausgeprägte Wahrnehmung zutraute.
Fakt ist jedoch, dass jeder von uns, jede Nacht in eine Welt wandelt, die sich mit nichts, was wir am Tage wahrnehmen, vergleichen kann.
Was passiert, wenn wir träumen?
Unser Gehirn ist während wir träumen besonders aktiv, denn die verschiedenen Hirnareale kommunizieren miteinander. Das Gehirn verknüpft zwischen all dem, was wir am Tage an Erinnerungen und Ideen gespeichert haben und konstruiert dies in einer Detailgenauigkeit wieder, so dass uns zum Zeitpunkt des Traumes alles real vorkommt. Am Morgen, kurz nach dem Erwachen, können wir uns kaum noch daran erinnern – es sei denn, wir schreiben sie auf!
Die Neurowissenschaft fand heraus, dass es Träume stets gut mit uns meinen. Träume haben eine große Bedeutung in Bezug auf die Gesundheit von Körper und Seele. Sie unterstützen uns dass, die Lasten des Alltags, die Schwere und die Sorgen bis zum Morgen weitgehend gemildert werden. Das Träumen hilft uns zum einen, Erlebnisse zu verarbeiten, Stress entgegenzuwirken und zum anderen weist es uns auf unangenehme Dinge hin, die wir im Wachzustand nicht wahrhaben wollen oder nicht können. So kann die Angst während des Schlafes darauf hinweisen, dass die Angst am Tage – teils bewusst, teils unbewusst – verdrängt wird. So umgehen wir eine Auseinandersetzung, die vielleicht mit Zweifel, Unsicherheit, Schuld oder Minderwertigkeitsgefühlen zu tun hat.
Auch können Träume, die uns in schweren Zeiten begleiten, seelische Unterstützung geben und Trost spenden, gleichzeitig verarbeiten wir im Traum unsere unerfüllten Wünsche und Sehnsüchte.
Die Botschaften der Nacht sind NICHT einfach zu entschlüsseln und zu verstehen, oftmals ergeben sie keinen Sinn. Erst wenn wir erkennen, dass sie uns etwas sagen sollen, bekommen wir einen Zugang – und selbst dann ist es schwierig – herauszufinden, welche Botschaft dahinter steckt. Viele Bücher beschäftigen sich mit diesem Thema und geben Beispiele zur Traumdeutung.

Alpträume – Träume – die uns Angst machen
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Alpträume sind oftmals sehr bizarre Träume, die von negativen Gefühlen wie Angst und Panik begleitet und bedrohlich erlebt werden können. Diese treten vorwiegend in der zweiten Nachthälfte auf, in der sogenannten REM-Schlafphase und können von wenigen Minuten, bis zu 30 min. anhalten. Einige Beispiel

  • ….ich will flüchten und komme nicht vom Fleck,
  • ….ich werde von Wölfen verfolgt,
  • ….ich falle und falle…riesige Spinnen kommen im Traum vor…usw.

Meist endet der Alptraum mit Aufschrecken, der oder die Träumerin ist sofort wach und hat räumliche und zeitliche Orientierung. Treten Alpträume mehrmals in der Woche auf, so stellen sie eine Belastung für Körper und Seele dar – dann ist es empfehlenswert, die Ursache für den unruhigen Schlaf herauszufinden.
Haben Alpträume einen Sinn?
Alles, was ich darüber lesen konnte, wurde mit Ja beantwortet.
Alpträume erteilen uns wichtige Lektionen zum Leben, unser Gehirn simuliert Gefahren, so dass der Träumende im Wachzustand darauf vorbereitet ist. Anders ausgedrückt, stresserfüllte Momente werden im Traum geprobt. In diesen Alpträumen werden Emotionen frei – diese treten besonders in schwierigen Lebensphasen auf – in denen wir z.B. unter Leistungsdruck und Unsicherheit leiden. Es sind Reaktionen aus dem traumatischen Erleben der “Wach-Welt”, die aufwühlen und verängstigen. Vielleicht ein innerer Konflikt, der mit Macht nach einer Lösung drängt oder eine Emotion, die endlich gefühlt werden will?
Es gibt einige Umstände, die Alpträume entstehen lassen. Zum einen liegt es in der eigenen Persönlichkeit – ängstliche, sensible Menschen erleben Alpträume öfter. Zum anderen kann die Entstehung von Alpträumen in nicht verarbeiteten Kindheitserinnerungen oder traumatischen Erlebnissen, wie Unfall, Krankheit, Missbrauch, Tod, Scheidung, Arbeitslosigkeit… begründet sein.
Können Alpträume verhindert werden?
Verhindert werden können sie nicht, aber es gibt die Möglichkeit der Vorbeugung – dazu zählen einige Entspannungstechniken, wie Meditation, Joga, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Thai Chi, Chi Gong etc.
Und natürlich kann die Hypnose/ Hypnose Therapie unterstützend wirken, um Stress abzubauen, traumatische Erlebnisse und Ängste aufzudecken- sie zu überwinden- um wieder entspannt ein- und durchzuschlafen.