Kindheitswunden können heilen!

Christian Morgenstern sagte einmal: „Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare“.

Körper, Geist und Seele sind eine Einheit und eng miteinander verwoben. Wir erleben im Laufe unseres Lebens Situationen und Ereignisse, an denen wir wachsen und lernen, die uns prägen, aber auch erschüttern und zutiefst verletzen. Aus diesem Grund wird diese miteinander verbundene Einheit immer wieder aufs Neue auf die Probe gestellt.

Vielleicht erinnern auch Sie sich an kleine Beleidigungen und Verletzungen aus der Schulzeit, als wäre es erst gestern gewesen. Diese Verletzungen haben ihre Spuren hinterlassen und können sich später in unbewussten Verhaltensmustern widerspiegeln, die wir nur schwer abstellen können. Einige negative Erfahrungen sind uns nicht bewusst, jedoch werden diese ohne unser Zutun, im Körper gespeichert – und der Körper vergisst nicht! Angst, Schock und Stress bleiben so zusagen „im Körper stecken“. Jede Erfahrung, ob gut oder schlecht, hinterlässt Spuren in Körper und Seele. Traumaforscher fanden heraus, dass ein Trauma physiologischer Natur ist und eine kognitive Herangehensweise – über den Verstand – das traumatische Erlebnis nicht lösen kann. Hier kommt die Hypnose ins Spiel, mittels der Regression oder dem Simpson Protocol, kann das alte Erlebnis aufgespürt und umgeschrieben werden und das vorher Verfestigte wieder ins Fließen kommen. Körperliche Bereiche, die vorher gestresst und geschmerzt haben, können jetzt wieder entspannen. Symptome, die aus einem traumatischen Erlebnis entsprungen sind, können als „Weckrufe“, oder „Alarmsignale“ verstanden werden. Wenn nicht erkannt wird, dass die Seele leidet, meldet sich der Körper. Heilung beginnt, wenn wir bereit sind, diese körperlichen Symptome als Weckrufe zu erkennen und dann zu nutzen. Die Hypnose ist dafür eine sehr effektive und effiziente Möglichkeit!