Entstehung von Ängsten und Angststörungen

Ängste und Angststörungen entstehen meist durch das Zusammenwirken verschiedener Faktoren, wie

  1. die genetische Disposition
  2. umweltbedingte Risikofaktoren und
  3. traumatische Erlebnisse in der Kindheit.
  4. eine Störung in der Bildung und Funktion von Botenstoffen können ebenfalls die Ursache sein.

    zu 1.
    Angststörungen sind nicht vererbbar, die Wahrscheinlichkeit ist jedoch um das 7-fache erhöht, wenn ein Familienmitglied ersten Grades bereits unter einer Angststörung leidet.

    zu 2.
    Treten dann noch umweltbedingte Risikofaktoren in Kraft, wie schwierige familiäre Verhältnisse ( Arbeitslosigkeit, Trennung der Eltern), so kann sich das Risiko deutlich erhöhen.

    zu 3.
    Weitere Risikofaktoren sind traumatische Kindheitserfahrungen, dazu zählen u.a.
    • das Fehlen verlässlicher Bindungen
    • ein überbehüteter und oder ängstlicher Erziehungsstil
    • erlernter Perfektionismus im Kindesalter (abhängig von der Bewertung
    anderer)

    zu 4.
    Stehen dem Gehirn zur Informationsübertragung von Nervenzelle zu Nervenzelle zu wenig Neurotransmitter, wie Dopamin, Serotonin, Adrenalin, Noradrenalin, GABA, und Glutamat zu Verfügung, so können Depressionen und Angststörungen entstehen. Auch eine Fehlfunktion im Limbischen System, eine sogenannte Störung der Kommunikation zwischen Amygdala, Hippocampus und Hypothalamus, sind daran beteiligt, eine Angststörung vorschnell auszulösen.

    Fehlende Lernerfahrungen und ein verzerrtes Einordnen von Angstgefühlen können zu einer Angststörung führen, so kann ein harmloses Angstgefühl falsch gewertet werden und sich gedanklich katastrophal auswirken.
    Die sogenannte konditionierte Angst entsteht durch einen neutralen Reiz (wie z.B. eine Autobahn) und einem angstauslösenden Reiz (Unfall, mit Verletzten). Nach diesem Ereignis kann sich dann die Angst auf jede Straße, ob Autobahn, oder Dorfstraße übertragen und fortschreitend eine Abwehr gegen das Autofahren allgemein entwickeln.
    Wenn Sie als Kind oft miterleben mussten, wie ihre Mutter schon bei kleinen Spinnen vor Angst auf den Tisch sprang, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch Sie eine Spinnen Phobie entwickeln, eher hoch. Dies wird Lernen am Modell genannt.

    Veranlagung, Lebensumstände, Lernerfahrung müssen also zusammen kommen, um eine Angststörung auszulösen.

    Das heißt jedoch nicht, dass Sie Ihr ganzes Leben unter Ängsten, Angststörungen, Panikattacken oder Phobien und den oft daraus resultierendem mangelnden Selbstbewusstsein, leiden müssen. Diese Angst ist ein Symptom und steht für ein Erlebnis, welches aufgespürt und aufgelöst werden will.
    Die Regression ist eine sehr gute Hypnose-Methode, um dieses Ereignis aufzuspüren, um es dann zu neutralisieren, so dass es keinen Einfluss auf Ihr heutiges Leben hat. Viele meiner Klienten profitierten bereits von dieser Hypnose. Fühlen Sie sich ermutigt, mich zu kontaktieren, ich berate Sie gern.

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